Biografia

Christoph Widmer, nato in Svizzera nel 1963, all'età di trent'anni si trasferisce a Stadelhofen (Oberkirch),in Germania. Da allora si dedica alle sue sculture in legno, utilizzando principalmente la motosega come strumento essenziale. Il tema dominante delle sue opere sono le figure umane, realizzate con legni provenienti esclusivamente dagli alberi della sua regione. Il tema dominante delle sue opere sono le figure umane, composte con legni strettamente provenienti da alberi della sua regione. Un'importante mostra è stata fatta a Wangen an der Aare, nel 2012, con sette grandi sculture in legno, dal titolo "I sette vizi capitali: Superbia, Accidia, Lussuria, Ira, Gola, Invidia e Avarizia".

Sopra la Maiecklehütte, è possibile ammirare una sua scultura in legno di quercia. Un grande cappello Bollenhut con una lunga treccia è il primo elemento che cattura l'attenzione dell'osservatore. A un secondo sguardo, si può notare al centro un cilindro rotante, su cui sono intagliati motivi legati al Brennersteig: ciliegie, prugne, mele, un alambicco e una bottiglia di grappa. Christoph Widmer di Stadelhofen ha realizzato l'intera opera con la motosega, inclusi i dettagli sul cilindro e gli abeti della Foresta Nera ai lati del tronco. "Ho pensato a cosa potesse adattarsi tematicamente al sentiero escursionistico", spiega Widmer riguardo alla scelta dei motivi. Una piccola area per sedersi con vista su Hesselbach è stata ricavata dalla forma del tronco di quercia.

La posizione della scultura offre una vista sulla valle e verso il Mooskopf, scelta determinante per la sua collocazione. L'agricoltore Anton Huber ha messo a disposizione il suo terreno per la Renchtal Tourismus GmbH a questo scopo. Matthias Greilach, direttore della Renchtal Tourismus GmbH, è molto soddisfatto della risposta al nuovo sentiero escursionistico. "Nel parcheggio per escursionisti ci sono sempre molte auto, il numero di clic sul sito web è elevato e il feedback dei camminatori è positivo", riassume.

La collaborazione con Widmer è in corso da tempo, poiché anche i turisti partecipano ai suoi workshop con la motosega.

 

Christoph Widmer, geboren 1963 in der Schweiz, zog mit 30 Jahren nach Stadelhofen (Oberkirch) in Deutschland. Seitdem widmet er sich seinen Holzskulpturen, wobei die Motorsäge sein bevorzugtes Werkzeug ist. Der Schwerpunkt seiner Werke liegt auf menschlichen Figuren, die ausschließlich aus Holz von Bäumen seiner Region gefertigt werden. Eine bedeutende Ausstellung fand 2012 in Wangen an der Aare statt, bei der sieben große Holzskulpturen mit dem Titel „Die sieben Todsünden: Hochmut, Trägheit, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Habgier“ präsentiert wurden.

Oberhalb der Maiecklehütte kann man eine seiner Eichenholzskulpturen bewundern. Ein großer Bollenhut mit einem langen, geflochtenen Zopf ist das erste Detail, das dem Betrachter ins Auge fällt. Auf den zweiten Blick entdeckt man in der Mitte einen drehbaren Zylinder, auf dem Motive geschnitzt sind, die thematisch zum Brennersteig passen: Kirschen, Pflaumen, Äpfel, ein Brennkessel und eine Schnapsflasche. Christoph Widmer aus Stadelhofen fertigte das gesamte Kunstwerk mit der Motorsäge an, einschließlich der Details auf dem Zylinder sowie der Schwarzwaldtannen an den Seiten des Baumstamms. „Ich habe mir überlegt, was thematisch zu diesem Wanderweg passt“, erklärt Widmer die Auswahl seiner Motive. Eine kleine Sitzgelegenheit mit Blick auf Hesselbach wurde aus der natürlichen Form des Eichenstamms geschaffen.

Der Standort der Skulptur wurde bewusst gewählt, da er eine Aussicht ins Tal und in Richtung Mooskopf bietet. Der Landwirt Anton Huber stellte sein Grundstück der Renchtal Tourismus GmbH für diesen Zweck zur Verfügung. Matthias Greilach, Geschäftsführer der Renchtal Tourismus GmbH, ist sehr zufrieden mit der Resonanz auf den neuen Wanderweg. „Auf dem Wanderparkplatz stehen immer viele Autos, die Klickzahlen auf der Website sind hoch und das Feedback der Wanderer ist sehr positiv“, fasst er zusammen.

Die Zusammenarbeit mit Widmer besteht schon seit längerer Zeit, da auch Touristen an seinen Motorsägen-Workshops teilnehmen.

 

 

Christoph Widmer, sculture 2025, Chiesa San Giovanni a Gnosca

 

Link:

 

https://www.christoph-widmer.de/

https://www.christoph-widmer.de/workshop/

https://www.google.com/search?q=widmer+christoph+oberkirch&source=univ&sa=X&ved=2ahUKEwivgICq77nhAhWPxIUKHZFUBxYQ7Al6BAgJEA0&biw=1286&bih=718&udm=2#vhid=YPPX8o_Kxmz_pM&vssid=mosaic

https://www.bing.com/images/search?q=christoph+widmer++scultore&qs=n&form=QBIR&sp=-1&lq=0&pq=christoph+widmer++scultore&sc=0-26&cvid=BC761AB83A0A4CD4A5C231A6342DC0E9&ghsh=0&ghacc=0&first=1

https://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/die-stadelhofener-todsuenden

https://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/ein-gekroentes-haupt-fuer-moesbachs-mitte

https://www.google.com/search?q=widmer+christoph+oberkirch&tbm=isch&source=univ&sa=X&ved=2ahUKEwivgICq77nhAhWPxIUKHZFUBxYQ7Al6BAgJEA0&biw=1286&bih=718

http://www.regiotrends.de/de/staedte-gemeinden/index.news.337316.25.26.-maerz-kuenstlerische-vielfalt-in-der-kastelberghalle---vierte-auflage-von-kunst-im-dorf-in-ringelbach.html

 

 

Der Stadelhofener Künstler Christoph Widmer mit einem seiner neuesten Werke. Das Relief zeigt eine filigran herausgearbeitete Menschengruppe.
 
 
  
Im schweizerischen Wangen an der Aare fand diesen Sommer zum zweiten Mal das Kunstfestival »Nomen est omen« statt. Der Stadelhofener Künstler Christoph Widmer war mit seiner Holzfigurengruppe »Die sieben Todsünden« dabei.
 

Oberkirch-Stadelhofen. Das Festival »Nomen est omen« nimmt – wie das lateinische Sprichwort schon sagt – den Namen der Künstler als Ausgangspunkt für die Zusammenstellung seines Programms. Dieses Jahr hatte sich der Kurator den Namen »Widmer« ausgesucht. Neben bekannten Größen, wie dem Schriftsteller Urs Widmer und dem Bildhauer Paul Wiedmer, war auch der seit 1993 in Stadelhofen lebende Schweizer Künstler Christoph Widmer auf dem Festival vertreten. »Der Kurator hat mithilfe von Google Kunstschaffende namens Widmer gesucht und ist dabei auch auf mich gestoßen«, erzählt Christoph Widmer, wie es zu seiner Beteiligung am Festival kam. Dennoch musste sich Christoph Widmer um die Teilnahme noch bewerben.

Seine »Sieben Todsünden« aus dem Holz des Mammutbaums hat er extra für die Ausstellung in Wangen geschaffen. Sie stehen nun in der reformierten Kirche des kleinen Ortes. Christoph Widmer schafft seine Kunstwerke ausschließlich mit der Kettensäge. Wer sich dabei in erster Linie grob geschaffene, klobige Skulpturen vorstellt, liegt völlig falsch. In Widmers Werkstatt finden sich ebenso zahlreiche filigrane und detaillierte Werke. Widmers Figuren sind gesichtslos. Die Todsünden – eigentlich sind es die Untugenden, die den Todsünden ursächlich sind – gewinnen ihren Ausdruck und damit auch ihr Erkennungsmerkmal vor allem durch Haltung und die Darstellung von Armen und Händen. Diese sind deshalb auch sehr groß gestaltet und weiß angemalt. Die Figur des Stolzes beispielsweise ist die größte der Figuren. Sie trägt den Kopf erhaben und blickt weit in die Ferne. Die Hände trägt der Stolz genüsslich vor sich verschränkt. Alle sieben Figuren sind aus dem ganzen Stamm geschaffen und der Sockel wurde als Stamm belassen.

Vergänglich

»Am Material Holz interessiert mich vor allem die Vergänglichkeit. Das Holz ist – im Gegensatz zum Stein – ebenso vergänglich wie der Mensch«, erklärt der 44-jährige Künstler. Beim Festival in Wangen mit dabei zu sein, sei eine tolle Erfahrung gewesen. »Es war spannend, eine so breite Palette an Kunst zu erleben. Vom Comic über Literatur und Bildender Kunst bis hin zu Musik war alles dabei. Dieser kleine Ort stellt wirklich etwas auf die Beine«, zeigte sich der gebürtige Schweizer aus dem Emmental begeistert.

STICHWORT

Todsünden: Nach dem Katechismus der katholischen Kirche entstehen Todsünden, wie Mord oder Ehebruch, aus den sieben schlechten Charaktereigenschaften Stolz, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit. Diese sieben Eigenschaften sind Hauptlaster, aber keine Sünden im engeren Sinn. Sie sind aber Wurzel und Ursache für die Todsünden und werden deshalb auch Wurzelsünden genannt.

Umgangssprachlich gebräuchlich und bekannt ist aber die Bezeichnung der »Sieben Todsünden«, wenn eigentlich die sieben Untugenden gemeint sind.

Katharina Reich, 28. Juli 2012

 

Luglio 2012:  Quest’estate, nella cittadina svizzera di Wangen an der Aare, in Svizzera, si è svolta per la seconda volta il festival d’arte «Nomen est omen». Tra gli artisti partecipanti c’era anche Christoph Widmer, di Stadelhofen, con la sua opera in legno «I sette vizi capitali». Un festival unico nel suo genere, Il festival «Nomen est omen», come suggerisce il proverbio latino, prende il nome degli artisti come punto di partenza per definire il programma. Quest’anno, il curatore ha scelto il nome "Widmer" come filo conduttore. Accanto a figure celebri come lo scrittore Urs Widmer e lo scultore Paul Wiedmer, anche Christoph Widmer, artista svizzero residente a Stadelhofen dal 1993, è stato invitato a partecipare.
«Il curatore ha utilizzato Google per cercare artisti con il cognome Widmer e così ha trovato anche me», racconta Christoph Widmer. Tuttavia, nonostante la selezione, l’artista ha dovuto presentare la propria candidatura per partecipare al festival. Per l’occasione, Christoph Widmer ha realizzato un’opera specifica: «I sette vizi capitali», una serie di sculture in legno di sequoia gigante. Queste opere si trovano ora esposte nella chiesa riformata del piccolo paese. Widmer crea tutte le sue opere esclusivamente con la motosega, ma chi pensa a sculture grezze e grossolane si sbaglia di grosso: il suo atelier è pieno di opere dettagliate e delicate.

Le figure di Widmer sono prive di volto, e i vizi capitali – che in realtà rappresentano le inclinazioni negative da cui derivano le vere "colpe mortali" – prendono forma attraverso la postura, i gesti e, in particolare, le braccia e le mani, che sono realizzate in proporzioni grandi e dipinte di bianco.
Ad esempio, la figura dell’Orgoglio è la più imponente: tiene la testa alta, lo sguardo proiettato verso l’orizzonte, e le mani intrecciate davanti a sé in un gesto di compiacimento. Tutte le sette figure sono state scolpite da un unico tronco, mentre la base è stata lasciata grezza, mantenendo l’aspetto originale del legno. Ciò che mi affascina del legno è la sua transitorietà. A differenza della pietra, il legno è effimero, proprio come l’essere umano», spiega l’artista, che ha 44 anni. Partecipare al festival di Wangen è stata un’esperienza straordinaria per lui: «È stato entusiasmante vivere un panorama artistico così variegato. C’erano fumetti, letteratura, arte visiva e musica. Questo piccolo paese è riuscito a organizzare qualcosa di davvero speciale», racconta con entusiasmo il nativo della regione dell’Emmental.Approfondimento:

I vizi capitali: secondo il Catechismo della Chiesa cattolica, i peccati mortali, come l’omicidio o l’adulterio, nascono da sette caratteristiche negative: orgoglio, avarizia, lussuria, ira, gola, invidia e accidia. Questi sette vizi non sono peccati in senso stretto, ma rappresentano la radice e la causa delle colpe mortali, motivo per cui sono chiamati anche "peccati capitali".
Nel linguaggio comune, però, ci si riferisce spesso a essi semplicemente come ai "Sette peccati capitali", anche se si intendono in realtà i sette vizi o inclinazioni negative.

 

 

 


Fotografie di WIDMER Christoph

Christoph Widmer, scultura di legno con motosega, 2016Sculture di Christoph WidmerHelga Widmer, Luciano Carazzetti e Christoph WidmerMarjan Carazzetti, Christoph e Helga Widmer Atelier Christoph WidmerChristoph Widmer, 7 Peccati CapitaliChristoph Widmer, 7 Peccati CapitaliChristoph Widmer, die sieben Todsünden (2012),Refomierte Kirche Wangen (SO)Christoph Widmer, scultura di legno con motosega, 2016Christoph Widmer, sculture di legno con motosega, 2016Christoph Widmer, scultura di legno con motosega, 2018Christoph Widmer, 2016
Christoph Widmer, 2016
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